Die Konfirmandinnen und Konfirmanden haben zu ihrer Konfirmation 2013 großzügig gespendet und jetzt beginnt der Transport der Kirchenglocke aus Schleswig-Holstein nach Tansania.
Zunächst muss die Glocke noch in die Werkstatt, damit das Joch wieder stabilisiert wird. (Erstes Foto). Dann bekommt sie eine Holzkiste als Transportverpackung und ab geht es ins Flugzeug.
Zum Jahreswechsel wird die Glocke in Nord-Tansania läuten. Pastorin Beate Stecher wird zu dieser Zeit in der tansanischen Kirchengemeinde sein und mit den Christen dort Silvester feiern.
Dazu demnächst mehr.
Hintergrund:
Nach 1 ½ Jahren Konfirmandenzeit in der Kirchengemeinde St. Petrus/ Heiliggeist haben fast 60 Jungen und Mädchen im April ihre Konfirmation gefeiert. Ein Tag des Dankes, aber auch eine Möglichkeit, an andere zu denken, denen es nicht so gut geht. Einen Teil ihrer diesjährigen Konfirmandengabe haben die Jugendlichen gespendet, um eine 100 kg schwere Kirchenglocke von Rendsburg in Schleswig-Holstein nach Tansania zu transportieren. Dazu kommt die Hälfte der Kollekte des Konfirmationsgottesdienste. So stehen nun 1.200 Euro zur Verfügung. Der Transport beginnt jetzt! Ein Pastor aus Tansania schreibt: Man kann es sich kaum vorstellen, die Menschen in Tansania haben kaum Geld für Medikamente, für die Schulgebühren der Kinder und in diesem Jahr sind die Preise für das Grundnahrungsmittel Mais auf unerschwingliche Höhen geklettert, weil der Klimawandel Regen zur Unzeit und zu viel Trockenheit bringt, und doch legen sie sich krumm für den Bau ihrer Kirche. Das eigene Gotteshaus, wo gesungen, gebetet und Gottesdienst gefeiert werden kann, ist eben wichtig, besonders für Menschen in Armut und Not. Auch wenn der Gottesdienst noch unter einem Baum stattfindet, ruft man die Gläubigen, so gut es geht, mit dem Schlagen an eine alte, zerbrochene Pflugschar oder an eine ausgediente Autofelge, die man in einen Baum gehängt hat. Eine Glocke - ein Traum, ein unerfüllbarer, denn Glocken kann man sich nicht leisten und werden in Afrika auch gar nicht hergestellt. Manchmal wird aus dem Traum doch Realität. Gelegentlich wird eine Glocke bei uns in Deutschland ausrangiert, Stahlglocken werden durch Bronzeglocken ersetzt, manche Kirche wird aufgegeben und Glocken werden außer Dienst gestellt. Eine solche mehr als 100 kg schwere Stahlglocke soll jetzt ihren Weg in den Norden Tansanias finden und dort von einem Glockenturm wieder Gläubige zum Gottesdienst rufen und bei vielen Anlässen erklingen und an Gott erinnern. Der Transport einer Glocke ist teuer. Und erst mal muss die kostbare Glocke reisetauglich und bruchsicher verpackt werden. Auch das kostet. Deshalb werden Menschen gesucht, die mit ihrem finanziellen Beitrag mithelfen wollen, dass einer Gemeinde in Tansania ihr sehnlichster Wunsch erfüllt wird, dass Christen schon von weit her den Klage einer Glocke hören, an Gottes Liebe erinnert und schon dadurch für den harten Alltag gestärkt werden.
Hintergrund:
Nach 1 ½ Jahren Konfirmandenzeit in der Kirchengemeinde St. Petrus/ Heiliggeist haben fast 60 Jungen und Mädchen im April ihre Konfirmation gefeiert. Ein Tag des Dankes, aber auch eine Möglichkeit, an andere zu denken, denen es nicht so gut geht. Einen Teil ihrer diesjährigen Konfirmandengabe haben die Jugendlichen gespendet, um eine 100 kg schwere Kirchenglocke von Rendsburg in Schleswig-Holstein nach Tansania zu transportieren. Dazu kommt die Hälfte der Kollekte des Konfirmationsgottesdienste. So stehen nun 1.200 Euro zur Verfügung. Der Transport beginnt jetzt! Ein Pastor aus Tansania schreibt: Man kann es sich kaum vorstellen, die Menschen in Tansania haben kaum Geld für Medikamente, für die Schulgebühren der Kinder und in diesem Jahr sind die Preise für das Grundnahrungsmittel Mais auf unerschwingliche Höhen geklettert, weil der Klimawandel Regen zur Unzeit und zu viel Trockenheit bringt, und doch legen sie sich krumm für den Bau ihrer Kirche. Das eigene Gotteshaus, wo gesungen, gebetet und Gottesdienst gefeiert werden kann, ist eben wichtig, besonders für Menschen in Armut und Not. Auch wenn der Gottesdienst noch unter einem Baum stattfindet, ruft man die Gläubigen, so gut es geht, mit dem Schlagen an eine alte, zerbrochene Pflugschar oder an eine ausgediente Autofelge, die man in einen Baum gehängt hat. Eine Glocke - ein Traum, ein unerfüllbarer, denn Glocken kann man sich nicht leisten und werden in Afrika auch gar nicht hergestellt. Manchmal wird aus dem Traum doch Realität. Gelegentlich wird eine Glocke bei uns in Deutschland ausrangiert, Stahlglocken werden durch Bronzeglocken ersetzt, manche Kirche wird aufgegeben und Glocken werden außer Dienst gestellt. Eine solche mehr als 100 kg schwere Stahlglocke soll jetzt ihren Weg in den Norden Tansanias finden und dort von einem Glockenturm wieder Gläubige zum Gottesdienst rufen und bei vielen Anlässen erklingen und an Gott erinnern. Der Transport einer Glocke ist teuer. Und erst mal muss die kostbare Glocke reisetauglich und bruchsicher verpackt werden. Auch das kostet. Deshalb werden Menschen gesucht, die mit ihrem finanziellen Beitrag mithelfen wollen, dass einer Gemeinde in Tansania ihr sehnlichster Wunsch erfüllt wird, dass Christen schon von weit her den Klage einer Glocke hören, an Gottes Liebe erinnert und schon dadurch für den harten Alltag gestärkt werden.



