Naschgarten Vorsfelde
Naschgartenstart in die Saison 2026
Seit Ende Mai können in unserem Naschgarten an der Vorsfelder St.Petrus-Kirche wieder verschiedene essbare Pflanzen entdeckt und gekostet werden. Mit unserer kleinen privaten Projektgruppe freuen wir uns sehr, dieses Angebot nun bereits im vierten Jahr realisieren zu können.
In den letzten Tagen wurde fleißig umgegraben und frische Pflanzerde eingearbeitet.
Unsere Himbeere, die Brombeere und einige Kräuter haben die Wintersaison gut überstanden. Besonders der Oregano ist so üppig gewachsen, dass wir einige Pflanzen ausgegraben und in Töpfchen in den Tausch-Korb gestellt haben.
In diesem kleinen Tauschkorb kann gerne jeder Obst, Gemüse oder Ableger essbarer Pflanzen verschenken. Legen Sie gerne etwas dazu oder nehmen Sie sich etwas mit.
Der Schwerpunkt des Naschgartens liegt weiterhin auf den Kräutern, von denen jederzeit probiert werden darf.
In den kleinen Pflanzkästen am Rand der Beete wachsen unter anderem wieder Erdbeer-, Schoko-, Spearmint- und marokkanische Minze. Außerdem finden sich dort Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, und Liebstöckel (Maggikraut). Auch Oregano, Rosmarin, Majoran und Thymian haben Platz gefunden. Besonders neugierig macht in diesem Jahr das Cola-Kraut mit seinem außergewöhnlichem Duft und Geschmack.
Wir hoffen, dass der Naschgarten wieder ein Treffpunkt für gute Gespräche wird – ein Ort, an dem über die Pflanzen gestaunt oder gefachsimpelt und vielleicht das ein oder andere Rezept getauscht wird.
Kommen Sie gerne vorbei, genießen Sie die Vielzahl der essbaren Pflanzen und kosten Sie nach Herzenslust.
Die Hochbeete: Info und Bauanleitung
Wir haben die Hochbeete für den Vorsfelder Naschgarten selber gebaut und versucht, dabei vorhandenes Material zu recyclen oder günstiges Material zu verwenden. Vorgabe war für uns, dass die Beete ansprechend aussehen.
Entschieden haben wir uns für die Verwendung von Euro-Paletten für die sichtbare Beet-Umrandung. Diese wurden auf einem Fundament aus Terrassenplatten aufgestellt.
Wir wollten das Hochbeet nicht mit verrottendem Material füllen, sondern unsere Pflanzen in transportablen Behältern mit Erde anbauen. In jedem Hochbeet haben wir dafür drei Mörtelwannen verbaut. Aus Sicherheitsgründen wurden diese Wannen auf einer Unterkonstruktion aus Paletten gestellt.
Im unteren Bereich der Wannen haben wir eine Drainageschicht aus porösem Ton eingefüllt, der durch einen Vlies von der Pflanzerde getrennt ist. Um Staunässe zu vermeiden wurden 5 cm über dem Boden der Wannen Entwässerungslöcher gebohrt. So kann in der Drainageschicht ein kleines Wasserreservoir entstehen - überschüssiges Wasser fließt durch die Löcher ab.
In die Ausschnitte der aufrecht stehenden Paletten können exakt passende kleine Pflanzkästen geklemmt werden, in denen wir Kräuter und Salat angepflanzt haben.
Unsere Einkaufspreise für die Materialien der Beete:
- Gebrauchte Euro-Paletten in gutem Zustand für 11 Euro
- Mörtelwanen 90 l: je 8 Euro / Mörtelwanne 70 l: je 6 Euro
- kleine Pflanzkästen für Kräuter: je 2 Euro
- Die Kosten für Winkel und Schrauben sind nicht zu vernachlässigen.
Bauanleitung für die Hochbeete:
