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23.01.2014 Kategorie: Vorsfelde - Gemeinde

Kirchenglocke in Tansania übergeben

Konfirmanden finanzieren Transport nach Afrika

Mehrere Jahre stand die Stahlglocke vergessen in einer Ecke der St. Marienkirche in Rendsburg. Sie trägt die Aufschrift „1922". Wahrscheinlich hat diese Glocke niemals in St. Marien geläutet,  sondern wurde irgendwann dort abgestellt und nun wiedergefunden.

Ein Kieler Ökumene-Pastor übernahm die Initiative und suchte Afrika-Begeisterte für eine Gemeindepartnerschaft in Nord-Tansania. Dort sollte zukünftig auch die Glocke läuten und zu Gottesdiensten rufen. In dem harten afrikanischen Alltag sind den Menschen ihre Gottesdienste und das Gebet sehr wichtig. Die Konfirmanden aus St. Petrus/Heiliggeist haben rund 1.000 Euro gespendet und so hat Pastorin Beate Stecher der Gemeinde in Kimosonu in Nord-Tansania im Neujahrsgottesdienst ihre erste Kirchenglocke übergeben. Der Glockenturm ist bereits gebaut und die afrikanischen Christen freuen sich, dass sie demnächst richtig läuten können. Bisher diente eine Metallstange als Glocke. Fünf Tage verbrachte die achtköpfige Delegation in der tansanischen Kirchengemeinde Kimosonu, ehe weitere Besuche in Schulen, Waisenhäusern, Krankenhäusern und Behindereneinrichtungen auf dem Programm standen. "Eine faszinierende Arbeit, die hier überall geleistet wird", ist Beate Stecher jeden Augenblick neu begeistert. "Die Herzlichkeit der Menschen und ihr Glaube rührt mich sehr an. Ich nehme davon ganz viel mit."  

Die neue Glocke wird in den Gottesdienst getragen....

....und an die Kirchengemeinde in Kimosonu übergeben.

Nach dem Gottesdienst bleibt die Gemeinde zusammen. Im Hintergrund: Der neue Glockenturm.

Pastor Kweka läutet an der alten "Glocke".